Geschenkkorb „Roter Rebell“ für Gemeinderat Wolfgang Stadler | Fairkaufladen
Geschenkkorb „Roter Rebell“ für Gemeinderat Wolfgang Stadler

Geschenkkorb „Roter Rebell“ für Gemeinderat Wolfgang Stadler

Foto: Bürgermeister Marcel Fath überreicht Wolfgang Stadler (rechts) Urkunde und Geschenkkorb

Mit einem Geschenkkorb aus dem Fairkaufladen würdigte Bürgermeister Marcel Fath das 40-jährige Engagement Wolfgang Stadlers als Gemeinderat.

Ein Jubiläum, auf das sicher nur wenige Kommunalpolitiker zurückschauen können. Aber nicht nur das, seit 1996 ist Stadler zusätzlich Kreisrat und zweiter Bürgermeister, in dessen Funktion er mit vier verschiedenen ersten Bürgermeistern zusammen arbeiten durfte.

In Anlehnung an die Charakterisierungen Stadlers als „Zacher Hund“ (Kämmerer Stadelmann) oder „Husar im roten Rock“ (Bürgermeister Marcel Fath) haben wir den Geschenkkorb an Wolfgang Stadler „Roter Rebell“ genannt.

Denn in der Tat enthält der Korb einige Produkte mit dem Geschmack von Rebellion und Revolution.

So z.B. der französische Rotwein „Lo Ribauto„, dessen Name eine Hommage an den kleinen okzitanischen Weinort Ribaute ist. Aus der Unzufriedenheit über die Vermarktungsstrukturen entstand dort in den siebziger Jahren eine militante Winzerbewegung, mit der sich deutsche Touristen im „Verein für deutsch-okzitanische Freundschaft“ solidarisierten. Den Wein gibt es seit 40 Jahren, er ist also – wie Stadler – ein alter Kämpfer.

Oder die geschälten Tomaten “ Tomato Revolution“ aus befreitem Mafialand des italienischen Sozialkooperativenverband „Libera Terra„,  in dem sich Sozial-Kooperativen auf Sizilien, in Apulien, Kalabrien und Kampanien zusammengeschlossen haben. Diese haben das Ziel, gerade jungen Menschen eine Perspektive in einem legalen Lebensumfeld jenseits der Mafia zu bieten.

Und vielleicht ist es auch eine kleine Revolution, dass 200 Kaffeebauernfamilien in Tansania sich über die Fairtrade-Prämie ein einfaches Krankenversicherungssystem schaffen konnten. Die Rede ist vom Petershausener Kaffee, den Stadler 2011 zusammen mit Bürgermeister Fuchs zum ersten Mal verkosten konnte.

Einführung des Petershausener Kaffees

Auf die Bemerkung, dass er als SPD´ler vor 40 Jahren in Petershausen doch sicher so etwas wie ein Rebell war, bemerkte Stadler  trocken: „Na, ja, manchmal muss man auch heute noch rebellig sein …“